Proteste gegen die Bundeswehr auf Ausbildungs- und Jobmesse

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In Villingen-Schwenningen waren AntimilitaristInnen mal wieder aktiv gegen Kriegspropaganda und Bundeswehrauftritte auf Jobmessen. Im folgenden der Bericht:

Die Bundeswehr war auch in diesem Jahr wieder auf der Messe „Jobs for Future“ als Aussteller dabei. Die deutsche Armee versucht so sich als einen normalen Arbeitgeber zu präsentieren. Mit dem Versprechen einer sicheren Zukunft, eines sicheren Jobs, von Ausbildung und Studium sowie Abenteuer und Abwechslung, versucht sie gezielt junge Leute anzusprechen.

Das wollten AktivistInnen des Offenen Antimilitaristischen Treffen VS nicht ohne Proteste stehen lassen. Vor dem Stand der Bundeswehr auf dem Außengelände wurde eine Transparent entrollt, Flyer verteilt und mit einer Rede auf die eigentlichen Aufgaben der Bundeswehr aufmerksam gemacht. Nach einem kurzen Gerangel mit der herbeieilenden Security und dem Rausschmiss der AntimilitaristInnen vom Gelände, wurde die Aktion vor dem Haupteingang fortgeführt.

Bis die gerufene Polizei eintraf verging reichlich Zeit in der nochmal etliche weitere Flyer an BesucherInnen der Ausbildungsmesse verteilt wurden.

Sonja, eine Aktivistin des AntimilitaristIschen Treffen VS sagt zu der Aktion:

„Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber. Es geht nicht darum etwas produktives zur Gesellschaft, zum Wohle aller beizutragen, sondern es geht um’s Töten und Krieg führen, für wirtschaftliche Interessen, für die großen Unternehmen – weltweit.“

Und führt weiter aus:

„Um in diesen Kriegen effektiver handeln zu können, wurde die Bundeswehr in eine Interventionsarmee umgewandelt. Darum wurde die Wehrpflicht abgeschafft und die Bundeswehr ist gezwungen auf Jobmessen, wie der Jobs for Future, neues Kanonenfutter für sich zu werben.“

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