Kurzbericht zu den Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz

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Heute vor einer Woche hat sich aus Stuttgart ein Bus mit 50 Leuten zu den Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz auf den Weg nach München gemacht.

Dem dauerhaften Schneeregen zum Trotz, startete die Demonstration nach der Auftaktkundgebung in Richtung Münchener Marienplatz. Ein Thema, das sich über die gesamte Demonstration hinweg zog, war die deutliche Solidarität mit Afrin und Verurteilung der aktuellen NATO-Politik gegen das fortschrittliche Projekt Rojava. So gab es zum Beispiel ein großes TOP-Transparent mit dem Symbol der YPG im antikapitalistischen Block der Demonstration.

Deutschlands Unterstützung des NATO-Partners Türkei ist schlicht von wirtschaftlichen Interessen motiviert. Gegen diese menschenverachtende und profitorientierte Politik haben wir lautstark und ausgelassen protestiert.

Seit mehreren Jahren wird bereits zu den Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz mobilisiert. In Zeiten ständiger EU-Aufrüstung, einer sich immer verschärfenden inneren Militarisierung und zunehmender Krisen und Konflikte, wird antimilitaristischer Protest immer notwendiger.

Die Militarisierung Deutschlands spitzt sich Tag für Tag zu. Vielleicht ist dies nicht immer offensichtlich, denn nicht hier fallen die Bomben vom Himmel und nicht hier liegen Körper toter Geflüchteter an der Küste. Doch genau das ist Realität und direkte Folge einer immer aggressiveren deutschen Außenpolitik.

Es ist unsere Aufgabe dieser Politik etwas entgegen zu setzen und aktiv zu werden! Hier vor Ort können wir Kriegstreiber und -profiteure anprangern. Wir können unsere Mitmenschen über die deutsche Kriegspolitik informieren. Wir können Kriegstreiber stören, wenn sie mit öffentlichen Auftritten für Krieg und Aufrüstung werben. Wir können uns hier organisieren und breiten antimilitaristischen Protest auf die Straßen tragen.

Deutsche Waffen – Deutsches Geld morden mit in aller Welt!