Bundeswehr auf der vocatium-Messe gestört

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Am 28. Juni haben wir den Stand der Bundeswehr auf der Vocatium – Messe in der Stuttgarter Schleyerhalle gestört. Diese Messe findet jährlich statt, um SchülerInnen Ausbildungs- und Studienangebote vorzustellen. Hier wird der Bundeswehr die Möglichkeit geboten, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und aktiv Minderjährige anzuwerben.

Auch wir waren bei der Messe vor Ort und haben mit einer kreativen Aktion über Gefahren für SoldatInnen und Missstände in der Bundeswehr aufgeklärt. Dazu haben wir mit einem Transparent den Stand abgeschirmt und durch Schnipsel, die großflächig verteilt wurden, wurde dauerhaft auf das Treiben der Bundeswehr aufmerksam gemacht.

In einer Rede thematisierten wir, für die Bundeswehr unangenehme, Fakten, wie Todesopfer und traumatisierte SoldatInnen. Außerdem sind wir auf die Interessen hinter den Kriegseinsätzen eingegangen: Sie sollen den Zugriff auf Ressourcen und Handelswege sicher, also Wirtschaftliche und Geopolitische Interessen der BRD sicher. Des Weiteren sind wir darauf eingegangen, dass die Bundeswehr, vor allem in den letzten Jahren, vermehrt minderjährige SoldatInnen rekrutiert. So hat sich seit 2011 die Zahl der Minderjährigen bei der Bundeswehr verdreifacht.

Parallel dazu machte die DFG-VK einen Infostand vor dem Messeeingang mit Infomaterial, den wir anschließend noch unterstützten.

Kein Werben fürs Sterben!