Bericht zur Kundgebung gegen Abschottung und in Solidarität mit Geflüchteten

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Heute, am 7.7.2018, gingen bundesweit und auch international Menschen auf die Straße, um ihre Solidarität mit geflüchteten Menschen und mit den AktivistInnen ziviler Seenotrettung auszudrücken. Diese Solidarität steht dabei natürlich im Zusammenhang mit Protest gegen die derzeitige – und sich immer weiter verschärfende – Abschottungspolitik der EU.

Auch wir vom OTKM Stuttgart haben daher heute eine spontane Kundgebung abgehalten, um die Proteste, die unter dem Motto „Seebrücke“ stattfinden, zu unterstützen.
Seit mehreren Jahren sind wir zum Thema „Krieg als Fluchtursache“ aktiv. Dabei sehen wir die zunehmende Militarisierung und Aufrüstung an europäischen Außengrenzen als Teil ein und der selben Politik. Für den Profit von Wenigen zerbomben deutsche Panzer Heimatländer zahlreicher Menschen. Deutsche Unternehmen exportieren Billigprodukte, wodurch sie regionale Märkte zerstören.

Um die Folgen ihrer kriegerischen und ausbeutenden Außenpolitik nicht zu spüren bekommen, machen die verantwortlichen Regierungen die Grenzen dicht.

Mit der heutigen Kundgebung soll unser Protest gegen Krieg, Aufrüstung und Abschottung nicht enden. Auch in Zukunft werden wir für eine Welt in der niemand fliehen muss auf die Straße gehen.

Wir laden euch daher ein, am 10. Juli um 19:00 ins Linke Zentrum Lilo Herrmann zu kommen, um gemeinsam weitere Aktionen zu planen.