Bericht zum Antikriegstag 2019

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Der Antikriegstag begann dieses Jahr um 12 Uhr mit der antimilitaristischen Königsstraße bei der verschiedene Gruppen aus der antimilitaristischen Bewegung und der Friedensbewegung mit Ständen und Infotischen vertreten waren. Als OTKM haben wir unseren Stand am Rotebühlplatz aufgebaut. Mit einem roten „Blutteppich“ und mit „Blut“ bespritzen Puppen und Durchsagen verdeutlichten wir dort die blutigen Geschäfte des Waffenkonzerns Rheinmetall. Viele PassantInnen blieben am Teppich stehen und informierten sich an unserem Infotisch über Rheinmetall, das Camp und weitere antimilitaristische Themen.

Um 15:00 Uhr startete dann die gemeinsame Kundgebung zum Antikriegstag an der wir uns mit einem Theaterstück beteiligten. Ein Rheinmetall Vertreter und eine Politikerin verständigten sich darin über Waffendeals und das Unterlaufen von Waffenembargos. Immer wieder stoßen sie auf ihre Erfolge an und vergießen blutroten Wein auf ihre nicht mehr ganz so weiße Weste bis sie schließlich von antimilitaristischen AktivistInnen gestört und entlarvt werden.

Der Antikriegstag stand dieses Jahr von unserer Seite somit ganz unter dem Motto „Rheinmetall Entwaffnen“. Das „Rheinmetall-Entwaffnen Camp“ startet am 1. September in Unterlüß bei Celle. Die erste Anfahrt zum Camp ging heute schon los, am Mittwoch den 4. September wird es noch eine zweite Anfahrt geben. Interessierte können uns unter ot-gegenkrieg[at]gmx.de erreichen. Unseren Aufruf zu einer Anfahrt aus Stuttgart findet ihr hier.bild_6 bild_11 bild_10 bild_9 bild_4 bild_1